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Mosab Hassan Jousef, mit Ron Brackin

Sohn der Hamas

ISBN: 978-3-7751-5223-5

 

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Mosab Hassan Yousef verdient zurecht diesen Titel “Sohn der Hamas”. Sein Vater Scheich Hassan Yousef war immerhin einer von sieben Gründungsmitgliedern der Hamas. Als ätester Sohn durfte Mosab seinen Vater überall hin begleiten.
Geboren und aufgewachsen im Westjordanland war es für Mosab als Kind schon ganz normal, die Israeliten zu hassen und Steine nach ihnen zu werfen. Als er größer wurde, reichten ihm die Steine nicht mehr und er organisierte einen Waffenkauf. Dabei wurde er vom Israelischen Geheimdienst erwischt und kam erstmals ins Gefängnis. Die Behandlung dort war so brutal, dass er einen Handel mit dem Geheimdienst einging. Er sollte Informationen über geplante Terroraktionen und deren Drahtzieher weitergeben.
Durch den Umgang mit den Agenten änderte sich seine Einstellung zu den Israeliten. Jetzt merkte er, dass es auf beiden Seiten Menschen gibt, die sich wirklich nach dem Frieden sehnen. Unter seinem Code-Namen “Grüner Prinz” gelang es ihm, viele Attentate zu vereiteln und Menschenleben zu retten. Dieser Teil des Buches ist natürlich extrem spannend, enthält viel actionreiche Elemente und informatives Insiderwissen.
So sehr wünsche ich mir die weite Verbreitung dieses Buches. Aufgrund seiner Ausgewogenheit finde ich es als ein besonderes Friedensbuch. Selbst Mosabs Vater wollte nie selber andere Menschen töten, bei Mosab kam noch hinzu, dass er Jesus kennenlernte und von seinen Lehren der Feindesliebe begeistert wurde. Dieses Leben mit Jesus gab ihm auch die Kraft, sowohl die Hamas als auch den Geheimdienst zu verlassen. Das bedeutete vor allem den Verzicht auf Macht, Ansehen und Geld.
Im Nachhinein versteht Mosab es so, dass ihm die Freiheit wichtiger ist als oben erwähnte drei Dinge. Diese Freiheit wünscht er sich nun für den ganzen Nahen Osten, für die Palästinenser ebenso wie für die Israelis.

(kleo)

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Elisabeth Musser

Operation Hugo

ISBN: 978-3-86827-514-8

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Friedenstag 2015An zwei Schauplätze führt uns dieses Buch. Einerseits nach Algerien, wo nach 8 Jahren Machtkampf 1962 die Unabhängigkeit von Frankreich erreicht wird. Anderseits nach Frankreich, wo durch diese Kriegswirren mehr als 200.000 Flüchtlinge ankommen.
Hauptpersonen in diesem Roman sind, neben vielen anderen, David und Gabriella, ein junges Paar welches sich bei einem Studentenaustauschprogramm in Südfrankreich kennenlernt.
An das Waisenheim von Castelnau, Montpellier ist eine Schule angeschlossen, wo Gaby nun unterrichtet. David reist immer wieder nach Algier, um dort so vielen Menschen wie möglich das Leben zu retten. Es gibt 2 Gruppen von Flüchtlingen, welche auf die wenigen Fährschiffe drängen. Einerseits die “Pied-noir”, Algerienfranzosen welche schon seit Generationen in Algerien leben. Darunter sind auch andere Europäer, welche in Algerien die französische Staatsbürgerschaft bekamen. Anderseits die Harki, Algerier welche im Dienst der Französischen Armee standen. Diesen Harki geht es besonders schlecht, da sie von den Algeriern als Verräter angesehen und doch von den Franzosen in Stich gelassen werden.
Neben der grausamen Realität des Algerienkrieges gelingt es der Autorin aber eine wunderschöne Geschichte zu schreiben. Wie bei einen Webteppich, den wir anfangs nur von unten sehen, kommen die verschiedenen Familien wieder zusammen. Familien, die vor Jahren in Algerien Nachbarn waren, viel Leid und Elend erlebten, treffen einander plötzlich wieder in dem Waisenheim von Castelnau. Ein Mann, der schwer verletzt bei den Toten lag, wird auf abenteuerliche und mutige Art und Weise gerettet und gesund gepflegt. Ein verloren gedachtes Erbe kommt als letzte Rettung in der Not. Menschen die als Kinder im 2. Weltkrieg in dem selben Waisenheim Zuflucht fanden, werden nun zu dessen besten Unterstützern. Diese und weitere fast unglaubliche Geschichten machen diesen Roman zu einem Buch des Friedens. Gerade heuer, wo so viele Flüchtlinge nach Europa kommen, dürfen wir mit Hilfe dieses Buches verstehen, wie es vielen Flüchtlingen selber geht.

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(kleo)

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Friedenstag 2015

Kommenden Montag ist wieder der Internationale Tag des Friedens und des Waffenstillstands. Auch heuer sind wir leider ganz weit vom Frieden entfernt. Manche Krisenherde sind ja täglich in den Medien. Andere werden fast geheim gehalten. Unbemerkt von der Öffentlichkeit wird zum Beispiel der Jemen gerade in Schutt und Asche gebombt.

Gar nicht unbemerkt ist die sogenannte Flüchtlingskrise auf uns zugekommen. Gefühlsmäßig kommen zur Zeit täglich so viele Flüchtlinge nach Europa wie sonst vielleicht in einem Jahr.

Persönlich habe ich auch keine Antwort auf so viele Fragen auf einmal. Ob Deutschland oder Ungarn das Richtige tut, ist so schwer zu erkennen. Vor allem wie die Auswirkungen in Europa auf lange Zeit sein werden. Habe gerade über Frankreich gelesen, dass die Flüchtlinge aus Algerien, welche 1962 ins Land kamen, immer noch nicht integriert sind. Dass selbst deren Enkelkinder sich noch als Ausländer fühlen und in Parallelgesellschaften leben.

Dass das “friedliche Europa” gerade wieder vor einer Zerreißprobe steht, ist entweder die Ohnmacht der einzelnen Völker oder das Machtspiel der Super-Mächtigen im Hintergrund. Für den Laien stellt sich auch gleich wieder die Frage, warum sofort mit Millionen und Milliarden jongliert wird. Dabei wissen die meisten von uns dass die großen Summen nie bei den Armen ankommen.

Ein großes DANKE jedoch an alle Helfer und Helferinnen, welche mit ihrem Engagement einen großen Beitrag zum Frieden leisten, über den Friedenstag 2015 hinaus.

(kleo)

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Friedenstag 2015

Der Friedenstag 2015 steht vor der Tür, am 21. September ist es wieder so weit. Auch heuer haben es die Nationen nicht geschafft, Frieden zu halten. Besonders tragisch ist das Leben für Millionen von Flüchtlingen geworden, tausende von ihnen sind auf der Flucht gestorben.

In den letzten Wochen habe ich Verse aus der Bibel zum Thema “Flüchtlinge und Fremde” gesucht, gerne möchte ich ein paar davon hier vorstellen.

Flüchtlinge + Fremde

  • 1. Mose 26,3 … Halte dich als Fremder auf in diesem Land! …
  • 1. Mose 37,1 … Und Jakob wohnte im Land der Fremdlingschaft seines Vaters, im Land Kanaan …
  • 3. Mose 16,19 … sollt ihr euch selbst demütigen und keinerlei Arbeit tun, derEinheimische und der Fremde, der in eurer Mitte als Fremder wohnt …
  • 3. Mose 17,10 … und von den Fremden, die in ihrer Mitte als Fremde wohnen …
  • 3. Mose 22,10 … und kein Fremder darf Heiliges essen …
  • 4. Mose 9,14 … Ein und dieselbe Ordnung soll für euch sein, sowohl für den Fremden als auch für den Einheimischen des Landes …
  • 4. Mose 15,15 … In der Versammlung soll ein und dieselbe Ordnung gelten für euch und für den Fremden …
  • Ruth 2,10 … dass du mich beachtest, wo ich doch eine Fremde bin?
  • 1. Könige 8,43 … und handle nach allem, worum der Ausländer zu dir ruft …
  • 2. Chronik 6,33 … Und handle nach allem, worum der Ausländer zu dir ruft, damit alle Völker der Erde deinen Namen erkennen …
  • Hiob 19,15 … halten mich für einen Fremden; ein Ausländer bin ich in ihren Augen geworden …
  • Hiob 31,32 … Der Fremde musste nicht im Freien übernachten
  • Psalm 146,9 … Der HERR behütet die Fremdlinge …
  • Sprüche 5,10 … Sonst sättigen Fremde sich noch an deinem Vermögen, an deinem mühsam Erworbenen in eines Ausländers Haus …
  • Jesaja 13,14 … jeder wird sich zu seinem Volk wenden und jeder in sein Land fliehen …
  • Jesaja 16,3-4 … verbirg die Vertriebenen, den Flüchtling verrate nicht … Lass die Vertriebenen Moabs sich bei dir als Fremde aufhalten! Sei ihnen ein Versteck vor dem Verwüster …
  • Jesaja 21,14 … Geht dem Flüchtling entgegen mit Brot für ihn …
  • Jesaja 52,12 … Denn nicht in Hast sollt ihr ausziehen und nicht in Flucht weggehen …
  • Jesaja 58,7 … und dass du heimatlose Elende ins Haus führst? …
  • Jeremia 4,6 … Flieht, bleibt nicht stehen! …
  • Jeremia 6,1 … Flieht, ihr Söhne Benjamin, aus Jerusalem hinaus …
  • Jeremia 7,6 … den Fremden, die Waise und die Witwe nicht unterdrückt, kein unschuldiges Blut an diesem Ort vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem Unheil …
  • Jeremia 9,1 … O dass ich Unterkunft für Durchreisende in der Wüste hätte …
  • Jeremia 9,18 … Wir haben das Land verlassen müssen, denn sie haben unsere Wohnungen zerstört …
  • Jeremia 22,3 … Übt Recht und Gerechtigkeit und befreit den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers! Und den Fremden, die Waise und die Witwe unterdrückt und vergewaltigt nicht und vergießt nicht unschuldiges Blut an diesem Ort …
  • Jeremia 35,7 … Ihr sollt kein Haus bauen und keinen Samen säen und keinen Weinberg pflanzen noch sie besitzen. Sondern in Zelten sollt ihr wohnen alle eure Tage, damit ihr viele Tage lebt auf dem Erdboden, wo ihr euch als Fremde aufhaltet
  • Jeremia 48,19 … Frage den Flüchtling und die Entkommenen! Sprich: Was ist geschehen? …
  • Jeremia 50,8 … Flieht aus Babel hinaus …
  • Jeremia 50,28 … Horch! Flüchtlinge und Entkommene aus dem Land Babel …
  • Jeremia 51,6 … Flieht aus Babel hinaus …
  • Jeremia 51,45 … Zieht aus ihm hinaus, mein Volk, und rettet euch, jeder sein Leben …
  • Jeremia 51,50 … Ihr, die dem Schwert Entkommenen, geht, bleibt nicht stehen! Denkt an den HERRN aus der Ferne, und Jerusalem komme euch in den Sinn …
  • Hesekiel 22,7 … dem Fremden tut man Gewalt an in deiner Mitte …
  • Hesekiel 47,22-23 … Und sie sollen euch gelten wie Einheimische … in dem Stamm, bei dem der Fremde sich aufhält, dort sollt ihr ihm sein Erbteil geben …
  • Obadja 1,14 … Und steh nicht am Engpaß, um seine Flüchtlinge auszurotten, und liefere seine Entronnenen nicht aus am Tag der Not …
  • Zefanja 3,19 … und das Vertriebene werde ich zusammenbringen …
  • Matthäus 2,13 … fliehe nach Ägypten, und bleibe dort, bis ich es dir sage! …
  • Matthäus 5,10 … Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel …
  • Matthäus 10,23 … Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so flieht in die andere!
  • Apostelgeschichte 7,6 … Seine Nachkommen werden Fremdlinge sein in fremdem Land
  • 1. Timotheus 5,10 … wenn sie Fremde beherbergt

(kleo)

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Noch 3 Tage

bis zum Friedenstag 2014.

In der Zwischenzeit habe ich wieder 2 Friedensbücher gelesen:

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Die Nachrichten berichten von Kriegen und Kriegsgeschrei. Trotzdem möchten wir uns für den Frieden einsetzen.

Schon alleine das Bekenntnis zum Frieden kann die Welt um uns herum friedlicher machen.

(kleo)

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Friedenstag 2014

In 2 Wochen ist es wieder soweit.

Am 21. September findet der Internationale Tag des Friedens und des Waffenstillstands statt.

Welche Ideen werden heuer wohl dazu kommen? Oder sind wir schon zu müde, um uns auch noch um den Frieden zu kümmern?

Bis jetzt ist das Jahr 2014 eher vom Krieg als vom Frieden geprägt. So viele Krisenherde wie heuer gab es noch nie. So kommt mir das halt vor, wenn ich Nachrichten lese oder sehe.

Trotzdem wollen wir nicht aufgeben, uns für den Frieden einzusetzen. Besonders auch mit meinen Buchempfehlungen, welche ich nun schon seit über einem Jahr machen darf, möchte ich immer wieder auf den Frieden hinweisen.

Alles Liebe,

Leopold

Friedensbuch

Buchempfehlung zum Friedenstag 2103

Samstag 21. September 2013

Internationaler Tag des Friedens und des Waffenstillstands

… andere Friedensbücher gibt es hier

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